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<pre>Mit diesem Rückstand schien der Drops schon allein deshalb frühzeitig gelutscht zu sein, weil Gladbach in den vorherigen acht Auswärtsspielen gerade einmal drei Treffer zusammengestümpert hatte: in Leverkusen genügten nun bereits 19 Minuten, um diesen Wert mal eben zu verdoppeln.  <p> Andre Breitenreiter nach der Niederlage gegen Bayern München, Â© Julian Stratenschulte / dpa / picturedesk.com  <p>  Und zwar sehr schnell. Am Samstag geht es zum designierten Vize-Meister RB Leipzig, dann kommt Leverkusen, anschließend geht es nach Freiburg und zum Schluss ist Schalke zu Gast. <p> Genauer gesagt bei Daniel Caligiuri, der seinerseits von außerhalb des Strafraums einfach mal draufdrosch und den Ball via Aufsetzer im gegnerischen Tor unterbrachte. <p>  In der vorjährigen Hinrunde hatte Frankfurt die zweitbeste Auswärts-Mannschaft der Liga — in den acht Spielen der Rückrunde kamen dann aber nur noch drei Punkte hinzu (1 Sieg, 7 Pleiten).  </pre>


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<pre>Namentlich auf die Defensivspezialisten Russ, Anderson und Regäsel müssen die Frankfurter auch noch in den kommenden Wochen (und Monaten) verzichten; nach einem endlich überstandenen Kreuzbandriss scheint lediglich Stendera allmählich auf einem guten Weg zu sein.  <p> Aus der höchsten Spielklasse steht erst ein Aufeinandertreffen zu Buche, jenes aus der Hinrunde, welches Leipzig daheim mit 6:0 gewann.  <p>  Die Mainzer liegen in der Tabelle einen Platz und einen Punkt hinter den Schalkern. Genauer gesagt: Mit 29 Zählern auf Rang 12. <p> Malli hin oder her, gegen die Wucht der Bayern Offensive um Thomas Müller (6 Saisontore) und Robert Lewandowski (8) dürfte für die Mainzer dennoch kein Kraut gewachsen sein. <p>  Da Werder unter Ole Werner bei einer meist wackeligen Offensive ohnehin erst einmal einen Treffer schuldig blieb, sollte ein jeweiliges Erfolgserlebnis eigentlich keine große Sache zu sein.  </pre> 


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<pre> Das bezeugt allein die Tatsache, dass die Werkself als nur eines von drei Bundesliga-Teams bereits zweistellig (15) traf.  <p> Zwar wird diese perfekte „Halbserie“ von elf noch unterklassig abgespulten Vorstellungen ein kleines Bisschen relativiert: Unter Daniel Stendel hatte die Mannschaft zuvor jedoch oft genug erfahren müssen, dass eine solche Serie auch in der Liga alles andere als selbstverständlich ist.  <p>  2010/11 landeten die Königsblauen am Ende auf Rang 14, Trainer-Manager Felix Magath – ebenfalls im Vorjahr Vizemeister – musste im Frühjahr gehen. <p>  Da sich die Süddeutschen auch in den folgenden beiden Prüfungen schadlos hielten, weist die Statistik mittlerweile acht ungeschlagene Liga-Auftritte in Folge aus (4 Siege, 4 Remis) — dies ist eine Konstanz, mit der aktuell noch nicht einmal der Tabellenführer von der Isar dienen kann. <p>  Nach 14 Pflichtspielen ohne Niederlage haftete somit gleich der ersten Schlappe der Saison angesichts des deutlichen Ergebnisses ein endgültiger Charakter an. Selbst in Dortmund kann es nun keine zwei Meinungen mehr darüber geben, wer als kommender deutscher Meister in Frage kommt.  </pre>


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<pre> für die Mannschaft von Friedhelm Funkel geht es nun nach Leipzig, wo sie auf einen Gegner trifft, der zwar noch nie zum Bundesliga-Auftakt gewinnen konnte, doch bisher stets am darauffolgenden Spieltag siegreich war.  <p> Mit diesem Sieg ging eine Serie von neun Auswärts-Pleiten in Folge zu Ende. Aber auch in dieser Spielzeit ist die Hertha in der Fremde noch sieglos — aus den bisherigen zwei Gastspielen gab es eine Niederlage (0:2 in Dortmund) und ein Remis (1:1 in Hoffenheim).   <p> Sicher: Die hohe Termin-Belastung und wiederkehrende Verletzungssorgen bei zahlreichen Akteuren tragen an dieser Entwicklung eine gewisse Mitschuld. Fest steht aber auch, dass die Münchener in den vergangenen Wochen eine bedrohliche Sorglosigkeit an den Tag gelegt haben. <p>  Dass Gastspiele beim Sport-Club alles andere als ein Zuckerschlecken darstellen, müssten die Bayern aber ohnehin längst wissen. Allen voran jene von ihnen, die bereits beim bis dato letzten Besuch im Mai 2015 mit dabei waren.  <p> Dazu passt auch der gute Eindruck, den Schalke zuvor bei der 0:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim hinterließ. Bei den gleichfalls als Heimspezialisten bekannten Kraichgauern war der couragiert auftretende Besucher auf absoluter Augenhöhe unterwegs.  </pre>


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<pre> „Jeder von uns ist jetzt enttäuscht. Wenn wir keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt hätten, könnten wir auch jetzt aufhören. Dem ist aber nicht so. Wir werden weiter hart arbeiten“, gibt sich Virgil Misidjan kämpferisch.  <p> Vor allem, wenn es nicht gelingt, das Ruder neuerlich herumzureißen. Nach Meinung der Wettanbieter ist Werder der krasse Außenseiter.  <p>  Das Schicksal von Greuther fürth und dem KSC sollte den Nürnbergern somit zugleich eine Warnung sein, dass trotz der günstigen Ausgangsposition noch überhaupt nichts in Sack und Tüten ist — zumal sich die gescheiterten Vorgänger in ihren Hinspielen sogar deutlich vielversprechender präsentierten. <p>  „Wenn wir so stabil bleiben und die mentale Kraft behalten, können wir es schaffen und in der Liga bleiben.“  <p> Der vom zum Saisonbeginn angetretenen Trainer etablierten Ordnung hat Schalke mittlerweile den besten Lauf seit fast zehn Jahren zu verdanken; seit einer im September in Hoffenheim erlittenen 0:2-Schlappe kam S04 in neun Liga-Spielen sowie einer Pokal-Runde ungeschlagen davon.  </pre>


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